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Eine Vision kann Wände sprengen

Führungskräfte und Mitarbeitende aus allen Unternehmensbereichen entwickeln in der Visionsentwicklung bahnbrechende Ideen für Bioreaktoren der Zukunft oder Transformatoren für Off-Shore Windenergieanlagen: Visionen, die Menschen inspirieren und motivieren.

Von Frank Spitthöver

Es ist immer wieder überraschend für die Beteiligten, wie viel Dynamik in Strategie- und Visionsentwicklung entstehen kann. Und wenn ich hier wiederhole, dass wir möglichst viele Mitarbeiter:innen einbeziehen, dann meine ich: Wir beziehen sie aus allen Hierarchiebenen, aus allen Unternehmensbereichen und möglichst früh ein. Das Potential der Erfahrungen und des Wissens, das Menschen in Strategie- / Visionsentwicklung einbringen können, ist die wertvollste Ressource. Oft ergeben sich allein in der Summe der Jahre an spezieller Ausbildung und Praxis Hunderte von Jahren der Erfahrung. Den Beteiligten das bewusst zu machen, schafft schon sehr viel Selbstvertrauen und Mut in Team, die mit mir oft zum ersten Mal an einer Organisationsentwicklung mit Visions- und Strategieentwicklung beteiligt sind.
Aus diesem Kapital entstehen in der Zusammenarbeit immer wieder Ideen, die neue Möglichkeiten aufzeigen. Damit alle Beteiligten den Mut haben, ihre spontanen Ideen einzubringen, schaffen wir in der systemischen Organisationsentwicklung durch klare Regeln und Moderation den notwendigen Freiraum für gewagte und außergewöhnlichen Ideen, die zukunftsfähige Visionen ausmachen.

Gute Ideen werden im Team dann schnell aufgegriffen, ergänzt und weiterentwickelt und eröffnen neue strategischen Wege. Dabei können sich alle Mitarbeiter einbringen und ihren Beitrag leisten. Und damit beginnt  die Identifikation mit der gemeinsamen Strategie: Denn wer an der Entstehung mitarbeitet, versteht und akzeptiert die Strategie deutlich schneller.

Führungskräfte und Mitarbeitende entwerfen mit ihren umfangreichen Erfahrungen und Kenntnissen eine für alle Menschen im Unternehmen verständliche Vision. Dabei werden in der Vision die Vorstellungen der zukünftigen Unternehmenstätigkeiten für alle nachvollziehbar beschrieben z.B. mit ganz konkreten Produktideen für zukünftige Märkte im B2C-Bereich. Wenn das gelingt, fühlt sich ein Team auch fähig, eine Vision umzusetzen.

Damit haben alle Beteiligten für die Strategieentwicklung eine klare gemeinsame Vorstellung von der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens. Zur Strategieentwicklung beziehen wir möglichst weitere Mitarbeiter:innen ein. Dann kann im Team durch unterschiedliche Perspektiven und vielfältige Ideen eine große Dynamik entstehen, die die Zusammenarbeit produktiv macht und oft zu weiteren innovativen Ideen führt. In einem Biotechnologieunternehmen entstand durch Mitarbeitende z.B. die Idee, dessen Technologie in der Steuerung der Gärungsprozess von Lebensmitteln einzusetzen, um Prozesse genauer zu steuern und damit die Qualität zu verbessern.

Die Beteiligung an der Zusammenarbeit und die Entwicklung gemeinsamer strategischer Ideen setzt persönliche Motivation frei, da sich alle Menschen mit ihren Vorstellungen einbringen können. Strategien und Visionen lassen sich auf dem Weg wirkungsvoller gestalten und später leichter und schneller umsetzen. Die Menschen verstehen im Prozess, woran sie im Großen und Ganzen Arbeiten und was von ihnen erwartet wird.

Die an der Organisationsentwicklung beteiligten Führungskräfte und Mitarbeitende sind sehr gut in der Lage, die entscheidenden Elemente verständlich für die Menschen im Unternehmen darzustellen und können direkt Einzelheiten und auch Herausforderungen besprechen. Das erleichtert die Einbeziehung und die Überzeugung von weiteren Menschen im Unternehmen und damit entsteht schnell eine Dynamik in der Organisation, der sich kaum jemand entziehen kann und will.

 

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