Respekt! für Azubis

Wer will nicht respektvoll behandelt werden? Doch wie gelingt uns das im Alltag, wo alles schnell gehen soll und Zeit ein rares Gut geworden zu sein scheint? Respekt ist für uns bei kommweit eine Haltung und beginnt immer bei uns selbst. Für uns ist gegenseitiger Respekt eine wesentliche Grundlage unserer Arbeit. Denn Respekt und Wertschätzung wirken direkt auf die Motivation, Zufriedenheit, Gesundheit Freude und den Unternehmenserfolg. Deshalb fördern wir schon frühzeitig bei Auszubildenden das Bewusstsein für Respekt. Stefanie Springob, Diplompädagogin beim BZI, Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH und Systemischer Coach, hat dazu einen Gastbeitrag für uns geschrieben.

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In Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI) haben wir im April ein Respekt!-Training mit 15 Jugendlichen im Berufsvorbereitungsjahr durchgeführt.

Es war wunderbar zu erleben, wie viel fleißige Hände mir schon bei der Vorbereitung des Raums geholfen haben. In Kleingruppen und im Plenum haben sich die Jugendlichen über ihre persönlichen und kulturellen Werte und ihr Verhalten ausgetauscht. Es wurde deutlich, wie unterschiedlich unsere Werte sein können und wie sich diese auf unser Verhalten auswirken. Als wir über die Stärken jedes Einzelnen gesprochen haben, wollte die Gruppe, dass jeder zu jedem etwas persönlich sagt. Mich hat diese Offenheit besonders gefreut.

Selbst die Skeptiker waren am Ende überzeugt, dass sich dieser Tag gelohnt hat und sie etwas für ihr Leben mitgenommen haben.


Neben fachlichen Anforderungen brauchen Jugendliche vor allem soziale Kompetenzen – für eine gelungene Zusammenarbeit in Teams und mit Kunden.

Um Jugendliche dort abzuholen, wo sie in ihrer Lebenswelt sind, und um sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern, gehen wir einen besonderen Weg: In unseren Weiterbildungen entdecken sie ihre Stärken und ihr Entwicklungspotenzial, erkunden ihre persönliche Werte und Einstellungen und ihren Umgang mit sich und anderen. Dazu nutzen wir konkrete Alltagssituationen und erlebnisorientierte Lernformen und regen zur Selbstreflektion an. So entwickeln die Jugendlichen auf Augenhöhe mit Gleichgesinnten individuelle Ansätze und Ziele. Am Schluss stehen verbindliche Vereinbarungen, um sich in Lerntandems im Alltag zu unterstützen.