Kommunikation

Wie oft verwenden Sie Wörter wie dürften, sollten, würden oder müssen? Jedes Wort bewirkt etwas bei uns selbst und unserem Gesprächspartner. Wörter wie „müssen” und „sollten” erzeugen automatisch Druck. ”Sollten” ist zudem eine Absichtserklärung und nicht klar. Ganz anders wirkt da diese Aussage: „Wir erreichen unser Ziel bis zum …” Das ist klar und positiv.


„Cultural Awareness“ beginnt immer bei uns selbst. Wer sich seiner eigenen Wurzeln, seiner Kultur und seiner Werte bewusst ist, kann seine eigenen Verhaltensweisen und die anderer Kulturen besser verstehen und relativieren. In unseren Trainings und Workshop ist dies die Grundlage, um flexibel und leicht mit anderen Kulturen umzugehen. Die Erkenntnis, dass es grundlegende kulturelle Unterschiede bei Kommunikationsstilen oder Herangehensweisen an Aufgaben und Entscheidungen gibt, führen zusätzlich zu einem tieferen Verständnis und zu einem klaren und wertschätzenden Miteinander.


Sicherlich wissen Sie, wie Sie sich nach einem Streit fühlen – sei es mit einem Kunden, Kollegen, Freunden oder Familie. Worte hallen nach und erzeugen Emotionen, die sich in unserem Körper bemerkbar machen. Mitunter benötigen wir Stunden oder Tage, um uns von einem Streit wieder zu regenerieren. Deshalb ist es sinnvoll, auch in Konfliktsituationen friedlich und kooperativ miteinander umzugehen. Ein sehr hilfreicher Ansatz ist dazu die „Gewaltfreie Kommunikation“ nach M. Rosenberg. Gefühle und Bedürfnisse bekommen hier in wertschätzender Weise Raum.


In einem Teamentwicklungsworkshop lernte ich: Feedback ist ein Liebesdienst. Klingt ziemlich übertrieben. Ist es aber nicht. Denn ich tue mir und dem anderen wirklich etwas Gutes.

Entscheidend ist die eigene Haltung: Offenheit und Wertschätzung. Und die Art, wie ich jemandem Feedback gebe. Feedback ist nämlich nicht, einfach zu sagen „Das ist ja toll.“ „Das finde ich nicht gut.“ Feedback teilt immer eine genaue Beobachtung mit und die Wirkung und Konsequenz und evtl. einen Wunsch an mein Gegenüber.