Führung

In unseren Trainings, Workshops und Coachings stehen die Stärken der Menschen im Vordergrund. Denn das ist effiziente Führung. Wir arbeiten dazu vor allem mit Fragen und Methoden, die diese Stärken erlebbar und spürbar machen. Besonders viel Freude macht es uns zu sehen, welche Wirkung dieser Ansatz immer in der Entwicklung von Menschen hat. Das kann so weit gehen, dass selbst schon nach kurzer Zeit eine Verhaltensänderung möglich ist. Dann wissen wir, dass wir beide – unser Kunde und wir – gemeinsam gute Arbeit geleistet haben.


In einer Großgruppe haben wir mit Führungskräften ihre Balance-Kompetenz erkundet und gestärkt. Das fing mit dem Sinn an. Denn erst die Antwort auf die Frage „Was ist der Sinn meiner Balance-Kompetenz“ entfacht Leidenschaft und meine Bereitschaft, etwas zu verändern. Durch viel Austausch und Inspiration haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende die Handlungsschritte für sich mitgenommen, die sie ein Stückchen weiter bringen, um im Alltag im Gleichgewicht zu sein.


Moderation wird oft nicht als Führungswerkzeug erkannt. Dabei eröffnet diese Methode die Möglichkeit, sich zu fokussieren und Teams eigenständig Lösungen entwickeln zu lassen.

Moderation unterstützt damit einen Lernprozess, einen Erkenntnisgewinn und die Lösungssuche. Die Führungskraft verlässt sich dabei ganz auf die Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So lassen sich Potenziale von Menschen heben und vernetzen.


„Wir wollen wissen, wo wir unsere Defizite haben.” Das hören wir immer wieder von Führungskräften, gerade von jungen und lernhungrigen. Und das nicht nur in Deutschland. Wenn wir sie dann fragen, was ihre Stärken sind, sind sie ziemlich erstaunt. Und noch mehr, wenn sie erfahren, dass effiziente Führung Stärken nutzt anstatt „Löcher zu stopfen“. Denn Stärken weiter auszubauen, fällt Menschen erfahrungsgemäß leicht. Außerdem stärkt es Menschen, sich ihre Stärken bewusst zu machen und das motiviert sie, diese gezielt zu nutzen.


Führungsmodelle beschreiben immer nur einen Teil der Wirklichkeit. Doch die Theorie hilft, seinen eigenen Führungsstil zu reflektieren und besser zu verstehen. Das Modell der situativen Führung von Paul Hersey und Kenneth H. Blanchard beschreibt für uns einen Lern- und Entwicklungsprozess, den jeder Mensch abhängig von der Situation und seinen Kompetenzen durchläuft. Für Führungskräfte ist es häufig sehr hilfreich, anhand dieses Modells konkrete Situationen durchzuspielen und zu überlegen, wie sie in der Praxis führen und was sie verändern können, beispielsweise mehr oder weniger Freiraum bzw. mehr oder weniger Unterstützung zu geben


Für uns ist letztendlich jeder seine eigene Führungskraft und damit Vorbild für seine Umgebung. Für die Zusammenarbeit ist das entscheidend. Vorbild sein bedeutet dabei nicht, perfekt zu sein. Vorbild sein bedeutet, sich bewusst zu sein, was ich denke, sage und tue und mich weiterzuentwickeln. In der Praxis heißt das, vor allem ehrlich zu sich selbst und anderen zu sein und im Dialog mit anderen sein Selbst- und Fremdbild abzugleichen.